Vorbereitung Ihrer Untersuchung: Hautbiopsie (Small-Fiber-Diagnostik)

Was passiert während der Untersuchung?

Zur Untersuchung der kleinen Nervenfasern in der Haut (Small-Fiber-Diagnostik) wird unter örtlicher Betäubung eine sehr kleine Hautprobe (ca. 3 mm Durchmesser) entnommen. Die Entnahme erfolgt in der Regel am Unterschenkel und dauert nur wenige Minuten.

Die Untersuchung ist normalerweise gut verträglich. Nach der Desinfektion der Haut wird die betreffende Stelle lokal betäubt, sodass die Biopsie nahezu schmerzfrei durchgeführt werden kann. Anschließend wird ein kleines Pflaster oder ein Verband angelegt.

Was geschieht mit der Hautprobe nach der Biopsie?

Die entnommene Gewebeprobe wird sorgfältig aufbereitet und an ein spezialisiertes neuropathologisches Labor weitergeleitet. Dort wird die Probe mithilfe spezieller Färbeverfahren unter dem Mikroskop untersucht, um die feinen Nervenfasern in der Haut sichtbar zu machen.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen insbesondere die Anzahl, Dichte und Struktur der kleinen Nervenfasern. Dadurch kann festgestellt werden, ob eine Schädigung oder ein Verlust dieser Nervenfasern vorliegt, wie dies beispielsweise bei einer Small-Fiber-Neuropathie vorkommen kann.

Ihre Vorbereitung
Bitte tragen Sie am Tag vor der Untersuchung sowie am Untersuchungstag keine Creme, Lotion oder Salbe auf die Haut auf.
Bitte tragen Sie möglichst weite Kleidung beziehungsweise lockere Hosen, die den Unterschenkel nicht einengen.
Vermeiden Sie nach Möglichkeit Hautreizungen oder Rasuren im Bereich der geplanten Entnahmestelle kurz vor der Untersuchung.

Nach der Untersuchung
Die Entnahmestelle ist sehr klein und heilt in der Regel innerhalb weniger Tage komplikationslos ab. Duschen ist meist nach der von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt empfohlenen Zeit wieder möglich. Bitte halten Sie die Stelle entsprechend der ärztlichen Empfehlungen sauber und trocken.