Neuro Praxis Düsseldorf

Заболевания мочевого пузыря

Вегетативная нервная система регулирует функции мочевого пузыря и половых органов. Многие хронические неврологические заболевания приводят к нарушению мочевого пузыря или половых функций. Они могут ухудшить качество жизни на ранних этапах полинейропатии, болезни Паркинсона, рассеянного склероза или деменции.

Успешное лечение требует сотрудничества урологов и неврологов. Обычно он состоит из комбинации медикаментозного лечения, оказания вспомогательных средств и тренировки тазового дна.

Нервы контролируют функцию мочевого пузыря

Die normale Blasenfunktion umfasst die Füllungsphase und die Entleerung der Blase. Steuerungsfunktionen befinden на всех уровнях вегетативной нервной системы. Фаза наполнения мочевого пузыря контролируется точкой переключения в нижнем конце спинного мозга, ядром Onuf. Оттуда симпатические нервные волокна идут к сфинктеру мочевого пузыря. Контроль опорожнения мочевого пузыря (мочеиспускание) является задачей соответствующих точек переключения мочевого пузыря в стволе головного мозга (мостовой центр мочеиспускания) и головном мозге (передний центр мочевого пузыря). Опорожнение мочевого пузыря требует точной координации между сокращением (сокращением) мышц, заполняющих мочевой пузырь (детрузора), и раскрытием сфинктера мочевого пузыря. Координация этих двух функций достигается за счет рефлекса опорожнения мочевого пузыря (рефлекса мочеиспускания).

Нейрогенное расстройство мочевого пузыря может быть связано либо с гиперактивацией, либо с недостаточной функцией мышцы детрузора (мышцы мочевого пузыря). В повседневной жизни повышенная активность мышц мочевого пузыря может стать заметной из-за частых позывов к мочеиспусканию. При нейрогенном заболевании мочевого пузыря многократное опорожнение мочевого пузыря в ночное время может стать необходимым или уже вошло в привычку. Если мышца мочевого пузыря гиперактивна, люди нередко пользуются туалетом 10 или более раз в день. Особенно раздражает, когда позыв к мочеиспусканию не может быть отсрочен и определяет повседневную жизнь. Это не редкость, когда это неприятное изменение приводит к употреблению небольшого или слишком малого количества жидкости. Это может вызвать такие проблемы, как нарушение кровообращения или инфекции мочевыводящих путей.

Гиперактивация мышц мочевого пузыря вызывает повышенные позывы к мочеиспусканию с частыми опорожнениями в ночное время и, в конечном итоге, также к недержанию мочи. Снижение функции мочевого пузыря (гипоконтрактильность детрузора) приводит к задержке или неполному опорожнению мочевого пузыря. Это также может привести к недержанию мочи, а именно к недержанию мочи при переполнении.

Neurologische Ursachen der Blasenstörung

Die Unterfunktion des Blasenmuskels kann zu einer verzögerten und unvollständige Entleerung führen. Gelegentlich wird zur Entleerung die Kompression des Unterbauches mit der Hand (Bauchpresse) angewendet. Oft verspüren die Betroffenen durch den in der Harnblase verbliebenen Urin kurz nach dem Toilettengang erneuten Harndrang. Wenn auf diese Weise Urin in der Harnblase verbleibt, kann es zu einer Vermehrung von Bakterien im Urin kommen und damit auch zu einer Blasenentzündung. Gelegentlich fällt eine Blasenstörung erst durch eine Häufung von Harnblaseninfekten auf. Dies ist besonders typisch für chronische neurologische Erkrankungen. Dazu gehören sowohl Nervenerkrankungen wie die Polyneuropathie als auch Erkrankungen des Zentralen Nervensystems wie die Multiple Sklerose.

Störungen der Blasenentleerung (Miktion) können auf verschiedenen Ebenen des Nervensystems verursacht werden. Je nach Erkrankung kann die Impulsübertragung der Nerven der Blase und des Schließmuskels, aber auch die Funktion der Schaltstellen im Rückenmark, Hirnstamm oder Großhirn geschädigt sein.

Im Rahmen der urologischen Untersuchung werden zunächst anderweitige Ursachen wie Hindernisse oder Engen der Harnwege ausgeschlossen. Zur genauen Beurteilung einer Blasenstörung ist außerdem hilfreich, wenn über einen Beobachtungszeitraum von einigen Tagen die Häufigkeit der Harnblasenentleerungen, nächtliche Toilettengänge und Probleme beim Wasserlassen wie beispielsweise verzögertes Wasserlassen, Schmerzen beim Wasserlassen und auch die Häufigkeit der täglichen Blasenentleerungen notiert wurden.

Untersuchung neurologischer Blasenstörungen

Um eine neurogene bzw. neurologische Ursache der Blasenstörung nachzuweisen, sind spezialisierte Untersuchungen erforderlich. Hierfür arbeiten wir eng mit neurourologischen Fachärzten zusammen. Eine sehr hilreiche Untersuchung der Blasenfunktion ist die Video-Urodynamik. Die urodynamische Untersuchung ermöglicht es, die genannten Formen neurogener Blasenstörungen zu differenzieren. Anhand einer urodynamischen Untersuchung werden die Harnblasen-Druck- und Flusskurven vor und während der Harnblasen-Entleerung aufgezeichnet. Im Rahmen der Video-Urodynamik wird eine Röntgen-Untersuchungseinheit verwendet, mit Hilfe, derer sich die Veränderung des Füllungszustandes der Harnblase während der urodynamischen Untersuchung dokumentieren lässt.

Bei neurogener Blasenstörung trägt zusätzlich die Autonome Funktionstestung zum Verständnis der Schädigung parasympathischer oder sympathischer Nerven bei. Damit kann die Frage beantwortet werden, ob eine chronische Blasenstörung beispielsweise Folge einer generellen Dysautonomie (Störung des Autonomen Nervensystems) wie bspw. bei einer Parkinson-Erkrankung ist. Die Untersuchungen helfen, eine Autonome Neuropathie als Teil einer Nerven-Erkrankung wie der Polyneuropathie zu identifizieren. Handelt es sich bei der Harnblasenstörung um die Folge einer Rückenmarksverletzung, so lassen sich über die neurovegetativen Untersuchungen das Ausmaß der Nerven-Schädigung aber auch der Läsionsort besser eingrenzen.

Die neurologisch-urologische Behandlung

Die Behandlungsplanung neurologischer Blasenstörungen geschieht in Abstimmung zwischen neurologischen und urologischen Fachärzten. Zunächst werden nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Dazu gehörten das Blasentraining und die Trinkmengenplanung für den Tagesverlauf. Sollten Medikamente zur Verbesserung der Blasenfunktion erforderlich sein, so werden diese unter sorgfältiger Abwägung und Vermeiden von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausgewählt.

Die neurogene Blasenfunktionsstörung geht oft mit einer erektilen Dysfunktion bei Männern bzw. einer verminderten vaginalen Lubrikation bei Frauen einher. Die erektile Dysfunktion resultiert aus der Störung parasympathischer Nervenfasern des Rückenmarkes und einer verminderten Freisetzung des gefässerweiternden und durchblutungssteigernden Stickstoffmonoxids. Die Behandlung der erektilen Dysfunktion ist ein wichtiger Teil des neurourologischen Therapieplans.